Via Nova Percussion Group & Flöte

“Was hätte Vivaldi wohl dazu gesagt, wenn ihm sein berühmtes Flötenkonzert “La tempestá di mare“ nicht von Streichern begleitet untergekommen wäre, sondern von vier Marimbaphonen? Da brausen also nicht die Saiten wie Sturmböen eines Meeresunwetters durch die Lagune, sondern Schlägel wirbeln die Salzwassergischt auf, dass es nur so sprüht.“...“Eine Kombination von Instrumenten, die rein gar nichts miteinander zu schaffen haben? Stimmt gewiss nicht, denn Flöten und Schlaginstrumente sind ja die entwicklungsgeschichtlich ältesten Ton-Werkzeuge überhaupt. Es hat dann freilich von der Epoche des Faustkeils und der Beinflöte weg eine gute Weile gedauert, bis 1963 nämlich: Da schrieb der Franzose André Jolivet mit seiner „Suite en Concert“ das erste Stück für diese Besetzung – und gleich einen Knüller an Farbigkeit und Vielgestaltigkeit.“...“Zum Schluss dieses Abends, ..., ein ganzes Bündel von Piazzolla-Tangos: höchst anregend für alle Sinne.“

[Drehpunkt Kultur]


„der verfremdete Vivaldi wurde zur neuen Hörerfahrung, und Jolivets Suite bewies, vor allem in den beiden langsamen Sätzen, wenn die Flöte sich elegisch aussingt, was für eine geheimnisvolle Welt sich ein Perkussionsensemble erschaffen kann.“

[Basellandschaftliche Zeitung]


„In „La Tempesta di Mare“ badete Querflötist Michael Martin Kofler in den Klängen der Percussion Group „Via Nova“, deren vier Mitglieder ihre Instrumente schlugen und streichelten, dass es eine Freude war."

[Drehpunkt Kultur]